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Erkrankung & Impotenz

Impotenz nach Prostata-OP – Rehabilitation & Therapie

Die Prostata-OP (radikale Prostatektomie) ist einer der häufigsten Gründe für Erektionsstörungen. Je nach OP-Technik und Nervschonung erholen sich manche Männer vollständig, andere nicht. In beiden Fällen spielt die psychische Verarbeitung eine zentrale Rolle.

Warum die Prostata-OP Impotenz verursacht

Die Nerven, die eine Erektion steuern (Nervi erigentes), verlaufen direkt an der Prostata. Bei der Operation können sie beschädigt oder durchtrennt werden. Nervschonende Techniken reduzieren das Risiko, aber eine Garantie gibt es nicht. Die Erholung kann 6 bis 24 Monate dauern.

Die psychische Belastung

Zur körperlichen Einschränkung kommt die psychische Last: die Krebsdiagnose, die Angst vor einem Rückfall, das Gefühl, als Mann versagt zu haben, und die Sorge um die Beziehung. Viele Männer ziehen sich zurück und vermeiden jede Form von Intimität – was den Teufelskreis verstärkt.

Wie Sexualtherapie hilft

In der Therapie arbeiten wir daran, Sexualität neu zu definieren. Erektion ist nicht alles – Intimität hat viele Formen. Wir helfen Ihnen, den Druck abzubauen, mit Ihrem veränderten Körper Frieden zu schließen und neue Wege der Nähe zu finden.

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