Impotenz durch Medikamente – Welche Wirkstoffe Erektionsprobleme verursachen
Viele Männer wissen nicht, dass ihre Erektionsprobleme eine Nebenwirkung ihrer Medikamente sein können. Blutdrucksenker, Antidepressiva, Prostatamittel – die Liste ist lang. Das Tückische: Selbst nach dem Absetzen bleibt die Impotenz oft bestehen, weil sich eine psychische Blockade eingeschliffen hat.
Warum Medikamente Impotenz verursachen
Viele Medikamente greifen in Prozesse ein, die für eine Erektion notwendig sind: Blutdruck, Hormonspiegel, Nervensignale oder die psychische Stimmung. Die Impotenz ist dabei keine Einbildung, sondern eine reale Nebenwirkung – die aber behandelbar ist.
Die häufigsten Verursacher
Blutdrucksenker (Beta-Blocker, ACE-Hemmer, Diuretika), Antidepressiva (SSRI, SNRI), Prostatamittel (Tamsulosin, Finasterid), Cholesterinsenker (Statine), Schmerzmittel (Opioide) und Diabetes-Medikamente gehören zu den häufigsten Verursachern. Auch Alkohol und Nikotin spielen eine große Rolle.
Warum die Impotenz oft bleibt – auch ohne Medikament
Das Absetzen oder Wechseln des Medikaments löst das Problem häufig nicht vollständig. Der Grund: Während der Impotenz-Phase hat sich ein Teufelskreis aus Versagensangst und Vermeidung eingeschliffen. Diese psychische Komponente braucht therapeutische Begleitung – genau hier setzt Sexualtherapie an.
Wichtiger Hinweis: Setzen Sie niemals Medikamente eigenmächtig ab oder ändern die Dosierung. Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem behandelnden Arzt. Sexualtherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung – sie ergänzt sie um die psychische Komponente.
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