Emotionale Frigidität – Wenn die Gefühle einfrieren
Emotionale Frigidität geht über sexuelle Lustlosigkeit hinaus: Betroffene fühlen sich emotional abgeschnitten – von sich selbst, vom Partner und von der eigenen Sinnlichkeit. Häufig steckt ein Schutzmechanismus dahinter.
Emotionale Frigidität ist keine bewusste Entscheidung. Sie ist ein Schutzmechanismus der Psyche – oft als Reaktion auf schmerzhafte Erfahrungen: Verletzungen in früheren Beziehungen, emotionale Vernachlässigung, sexueller Missbrauch oder chronische Überforderung.
Der Körper und die Psyche "frieren ein", um sich vor weiterem Schmerz zu schützen. Das Problem: Der Schutz bleibt bestehen, auch wenn die Gefahr längst vorbei ist. Die Folge: Sie fühlen sich taub, abgeschnitten, können keine Nähe zulassen.
In der Therapie nähern wir uns behutsam dem, was unter dem Eis liegt. Wir schaffen einen sicheren Raum, in dem Gefühle wieder zugelassen werden dürfen – in Ihrem Tempo, ohne Druck. Viele Frauen (und Männer) erleben dabei zum ersten Mal, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist, sondern der Schlüssel zu echter Intimität.
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