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12. April 20255 Min. Lesezeit

Sexualtherapie: Kosten, Krankenkasse und was Sie wissen müssen

Sie haben sich entschieden, Hilfe zu suchen. Aber bevor Sie den ersten Schritt machen, taucht eine Frage auf: Was kostet das eigentlich? Und: Zahlt das meine Krankenkasse? Diese Fragen sind berechtigt – und verdienen eine ehrliche Antwort.

Was Sexualtherapie typischerweise kostet

Eine Sitzung Sexualtherapie kostet in der Regel zwischen 80 und 150 Euro. Die genaue Höhe hängt vom Therapeuten, der Qualifikation und dem Setting ab. Bei Online-Sitzungen per Videocall liegen die Kosten oft im gleichen Bereich wie bei Präsenzterminen.

Zahlt die Krankenkasse?

Die kurze Antwort: In den meisten Fällen nicht direkt. Sexualtherapie ist in Deutschland keine Kassenleistung im klassischen Sinne. Die gesetzlichen Krankenkassen – AOK, TK, Barmer und andere – übernehmen Sexualtherapie nur dann, wenn sie im Rahmen einer anerkannten Psychotherapie stattfindet und der Therapeut eine Kassenzulassung hat.

Wann die Kasse doch zahlt

Wenn Ihre sexuellen Probleme im Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung stehen – etwa einer Depression, Angststörung oder Traumafolgestörung – kann die Behandlung als Psychotherapie abgerechnet werden. In diesem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Das setzt allerdings voraus, dass der Therapeut approbiert ist und die Diagnose eine Kassenbehandlung rechtfertigt.

Private Krankenversicherung und Zusatzversicherungen

Private Krankenversicherungen erstatten Sexualtherapie häufiger als gesetzliche. Auch Zusatzversicherungen für Heilpraktiker (Psychotherapie) können einen Teil der Kosten abdecken. Es lohnt sich, bei Ihrer Versicherung direkt nachzufragen, bevor Sie die erste Sitzung buchen.

Was das Erstgespräch kostet

Viele Sexualtherapeuten – auch ich – bieten ein kostenloses Erstgespräch an. Das ist keine Therapiesitzung, sondern ein kurzes Kennenlernen: Was beschäftigt Sie? Kann ich Ihnen helfen? Passt es menschlich? Erst danach entscheiden Sie, ob Sie weitermachen möchten.

Fazit

Die Kosten sollten kein Grund sein, auf Hilfe zu verzichten. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse, fragen Sie nach Erstattungsmöglichkeiten – und nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch, um herauszufinden, ob Sexualtherapie für Sie der richtige Weg ist.

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